Österreich nominiert zwei weitere Ramsar-Schutzgebiete

7. Februar 2005, 22:25
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Positive Bilanz zum Weltfeuchtgebietstag 2005

Wien - Wie Umweltminister Josef Pröll (V) am Dienstag anlässlich des Weltfeuchtgebietstages am 2. Februar ankündigte, steigt die Zahl der heimischen Ramsar-Schutzgebiete: Das rund 543 Hektar große, südlich des Wörthersees gelegene Gebiet "Moor- und Seenlandschaft Keutschach - Schiefling" im Keutschacher Seental wurde von Kärnten nominiert. Tirol schlägt die "Bayerische Wildalm" vor, ein unmittelbar an der Grenze zu Deutschland gelegenes Moorsystem mit 132 Hektar Größe.

Erhalt liegt im internationalen Interesse

Fünf große Moorsysteme in Salzburg und Steiermark sowie der Nationalpark Kalkalpen, alle im Grundbesitz der Österreichischen Bundesforste, haben bereits im Vorjahr das Prädikat "Feuchtgebiet internationaler Bedeutung" erhalten. Sie werden nun in einer Liste von inzwischen über 1.400 Naturjuwelen geführt, deren Erhaltung sogar im internationalen Interesse liegt.

Österreich hat bisher 17 "Ramsar-Gebiete" mit einer Gesamtfläche von ca. 137.584 Hektar ausgewiesen. Damit entspricht die Fläche der "Feuchtgebiete internationaler Bedeutung", wie die Ramsar-Gebiete offiziell bezeichnet werden, etwa 1,5 Prozent der Staatsfläche. (APA)

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