Seebeben in Asien verschob Sumatra nur wenig

7. Februar 2005, 22:25
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Seitliche Bewegung von rund 20 Zentimetern

Kopenhagen - Die indonesische Insel Sumatra hat sich nach Erkenntnissen dänischer Forscher durch das katastrophale Seebeben vor gut einem Monat doch nicht so stark verschoben wie zunächst berechnet. Die Wissenschafter Shfaqat Abbas Khan und Olafur Gudmundsson vom dänischen Weltraumzentrum hätten mit Hilfe von GPS-Satelliten ermittelt, dass sich Sumatra um durchschnittlich nur rund 20 Zentimeter bewegt habe, berichtete der Fernsehsender TV2 am Montag auf seiner Website. Direkt an der Erdbebenspalte rund 200 bis 300 Kilometer vor der Küste von Sumatra habe die horizontale Verschiebung des Meeresbodens bei sieben Metern gelegen.

Wassertiefe blieb gleich

Den Angaben zufolge veränderte sich auch die Wassertiefe in der betroffenen Region praktisch nicht. Dagegen hatte die malaysische Marine von einer Wassertiefenveränderung von bis zu zwei Metern gesprochen. Wenige Tage nach dem verheerenden Seebeben und der anschließenden Tsunami-Katastrophe teilten US-Geologen mit, dass Teile von Sumatra sich durch die Erdstöße zwischen 20 und 36 Metern nach Südwesten verschoben hätten. (APA)

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