Altana verkauft Österreich-Tocher Rembrandtin Lack an BA-CA-Fonds

8. Februar 2005, 16:47
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Rembrandtin erzielte 2004 mit 127 Mitarbeitern 33 Millionen Euro Umsatz - Mitarbeiter und Standort werden mit übernommen

Wien/Bad Homburg - Der deutsche Pharma- und Spezialchemiekonzern Altana (Bad Homburg) verkauft seine österreichische Tochter Rembrandtin Lack mit Sitz in Wien an die EK Mittelstandsfinanzierung AG, den Private Equity Fonds der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA).

Damit sei die Konzentration auf den Wachstumsmarkt Verpackungslacke nahezu abgeschlossen, teilte Altana am Dienstag mit. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht.

Ein entsprechender Vertrag sei Ende Jänner 2005 unterzeichnet worden, der Vollzug der Transaktion werde nach Genehmigung der zuständigen Kartellbehörden im ersten Quartal 2005 erwartet, hieß es.

33 Millionen Euro Umsatz

Rembrandtin ist auf Industrielacke und Straßenmarkierfarben spezialisiert und erzielt mit 127 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 33 Mio. Euro. Die EK Mittelstandsfinanzierung AG übernehme die Altana-Tochter einschließlich des Standorts in Wien sowie aller Mitarbeiter.

"Der Verkauf der Rembrandtin ist ein konsequenter Schritt in der strategischen Neuausrichtung, sich aus dem Bereich der Industrielacke zurückzuziehen und auf den Ausbau in wachstumsstarken Nischen der Spezialitätenchemie zu konzentrieren, wie etwa chemische Lösungen für flexible Verpackungen", kommentierte der Geschäftsführer des Bereichs Altana Coatings & Sealants, Guido Forstbach, den Deal.

Damit folge Altana der Strategie, ausschließlich in Bereichen tätig zu sein, "die hohe Innovationsraten und hohen Bedarf an technischer Unterstützung benötigen." Die Veräußerung der verbleibenden Altana-Randaktivitäten im Industrielackgeschäft wird für den weiteren Jahresverlauf 2005 erwartet. (APA)

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