Wind im Osten verblies Sattelschlepper und Pkw

1. Februar 2005, 10:40
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Ferienbeginn sorgt für Staus ab Freitag

Wien - Schnee, Urlauber, Tänzer: Diese drei Faktoren wirken sich äußerst negativ auf die Mobilität aus. Besonders ab Freitagnachmittag wird es dank des Ferienbeginns in Wien, Niederösterreich und Bayern für die Autofahrer schwer.

Das Wetter sorgte schon am Montag für massive Behinderungen. Denn in Ostösterreich wirbelte stürmischer Wind den Neuschnee der vergangenen Tage auf und türmte ihn zu Schneewechten auf. Am Nachmittag musste am Flughafen Wien-Schwechat eine Startbahn wegen Schneeverwehungen gesperrt werden. Im Großraum Wien blieben teilweise Züge im Schnee stecken.

Windloch

Guntramsdorf (Bezirk Mödling) erwies sich als besonderes Windloch. Drei Schwerfahrzeuge und drei Personenwagen wurden verblasen und kippten um oder landeten im Straßengraben. Auch auf der Südautobahn (A 2) stellte sich in Fahrtrichtung Süden ein Lkw quer und verursachte vier Kilometer Stau.

Noch länger werden die Blechschlangen am kommenden Wochenende werden, prophezeit der ÖAMTC. Die Semesterferien beginnen in Wien und Niederösterreich, spätestens auf den Fernverbindungen in Salzburg und Tirol treffen sich die automobilen Skiurlauber dann mit ihren Kollegen aus Bayern, Sachsen, Belgien und den Niederlanden, die ebenso in die Ferien fahren.

Opernball

In der Wiener Innenstadt könnte es schließlich schon am Donnerstagabend länger dauern. Aufgrund des Opernballs errichtet die Polizei ab 19 Uhr eine Sperrzone rund um den kurzzeitigen Tanzpalast. Derzeit ist zwar keine Sperre des Rings geplant, abhängig von der Demonstration können diese aber kurzfristig errichtet werden. (APA, moe, DER STANDARD - Printausgabe, 1.02.2005))

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