Erster BSE-Fall bei einer Ziege bekannt geworden

2. Februar 2005, 19:25
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EU-Kommission: Gefahr für die Verbraucher gering

Brüssel - Die Rinderseuche BSE ist nach Angaben der EU-Kommission erstmals bei einer Ziege aufgetreten. Eine 2002 in Frankreich geschlachtete Ziege sei positiv getestet worden, teilte die Kommission am Freitag mit. Es sei der erste BSE-Fall, der nicht bei Rindern aufgetreten sei. Die Gefahr für die Verbraucher sei allerdings gering. "Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Verbraucher vor dieser Möglichkeit sind in der EU bereits schon vor Jahren ergriffen worden." Die EU-Kommission prüfe nun, ob es sich bei der Ziege um einen Einzelfall handle.

BSE hatte sich Mitte der neunziger Jahre in Europa ausgebreitet. Allein in Großbritannien waren im Kampf gegen die Krankheit mindestens 3,7 Millionen Rinder getötet worden. BSE-infiziertes Rindfleisch steht im Verdacht, beim Menschen eine Variante der tödlichen Creutzfeldt-Jakob-Krankheit auszulösen.(APA/Reuters)

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