Außenhandel mit leichtem Defizit

4. Februar 2005, 11:05
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Warenverkehrsbilanz wies bis November 2004 ein Minus von knapp einer halben Milliarde Euro auf - Exportplus von 11,1 Prozent - Importe 9,1 Prozent höher

Wien - Österreichs Außenhandel hat in den Monaten Jänner bis November 2004 nach vorläufigen Zahlen leicht negativ bilanziert: Die Warenverkehrsbilanz wies ein Defizit von 0,45 Mrd. Euro aus, nach einem Minus von 1,76 Mrd. Euro im Vorjahr.

Wie die Statistik Austria am Dienstag bekannt gab, stiegen die Ausfuhren in den ersten elf Monaten 2004 um 11,1 Prozent auf 80,79 Mrd. Euro. Die Einfuhren erhöhten sich um 9,1 Prozent auf 81,25 Mrd. Euro.

Traditionelles EU-internes Defizit

Aus der EU, die seit Mai 2004 nunmehr 25 Mitglieder zählt, bezog Österreich von Jänner bis November Waren im Wert von 62,5 Mrd. Euro (plus 10,8 Prozent). Der Wert der versandten Waren in diese Länder wuchs um 9,3 Prozent auf 57,7 Mrd. Euro. Das traditionelle Defizit im innergemeinschaftlichen Warenverkehr stieg von 3,6 auf 4,8 Mrd. Euro.

Im Außenhandel mit Nicht-EU-Ländern (Drittstaaten) stiegen die Exporte um 15,9 Prozent auf 23,1 Mrd. Euro, während die Importe in den elf Monaten mit 18,7 Mrd. Euro nur um 3,9 Prozent höher ausfielen. Der Ausfuhrüberschuss erhöhte sich damit von 1,9 auf 4,3 Mrd. Euro. (APA)

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    Das traditionelle Defizit im Warenverkehr Österreichs mit der EU stieg von 3,6 auf 4,8 Milliarden Euro.

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