Vöslauer belebt Anteil am Wassermarkt

3. Februar 2005, 14:46
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Balance treibt Umsatz daheim und in Deutschland - Gastronomie ist im Visier

Wien - Der verregnete Sommer 2004 konnte Vöslauer nichts anhaben. Während der heimische Mineralwasserabsatz um neun Prozent einbrach, hielt Vöslauer seine Marktstellung: 2004 wurden 224 Millionen Liter Mineralwasser verkauft, nur sechs Mio. weniger als im Vorjahr; der Umsatz stieg um 500.000 Euro auf 53,3 Millionen Euro, sagte Vöslauer-Vorstandsvorsitzender Alfred Hudler am Donnerstag.

Vöslauer punktete besonders mit den aromatisierten Mineralwassersorten Balance, hier stieg der Umsatz um 60 Prozent. Verstärkt durch drei neue Geschmacksrichtungen, die im Feber auf den Markt kommen, sollen heuer 16 Millionen Liter verkauft werden, 2,5 Mio. mehr als 2004 hofft Hudler. Im Segment der reinen Mineralwasser ist Vöslauer seit 1999 im Lebensmittelhandel Marktführer. Laut dem ACNielsen-Marktforschungsinstitut entfielen 2004 40,8 Prozent des Gesamtumsatzes auf Vöslauer, ein Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zu 2003. Römerquelles Anteil liegt hier bei 15 Prozent.

Auch in anderen Bereichen legt Vöslauer zu: Im Near-Water-Segment, das Balance beinhaltet, stieg der Marktanteil um sechs Prozent auf rund 24 Prozent, in der Gastronomie um ein Prozent auf 22 Prozent, das, obwohl die Sektoren respektive um knapp fünf beziehungsweise acht Prozent einbrachen (die Marktanteile wurden von Vöslauer selbst errechnet). In beiden Segmenten ist Römerquelle noch klarer Marktführer. In zwei bis drei Jahren soll Vöslauer Römerquelle in der Gastronomie überholen, hofft Hudler.

In Deutschland will Vöslauer zusätzlich zu Berlin nun auch in München, Hamburg und Frankfurt besonders mit Balance werben. Weitere Expansionspläne werden geschmiedet, so Hudler. (Der Standard Printausgabe 20.01.2004)

  • Vöslauer-Chef Hudler und sein Mineral.
    foto:vöslauer

    Vöslauer-Chef Hudler und sein Mineral.

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