Burgenländerin in Phuket schwer verletzt

29. Dezember 2004, 19:55
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Neudörflerin hielt sich mit ihrer Tochter am Strand auf, als die Flutwelle kam

Bei der Erdbebenkatastrophe in Asien wurde eine Burgenländerin schwer verletzt. Die Frau aus Neudörfl wurde von der Flutwelle überrascht, als sie sich mit ihrer Tochter am Strand von Phuket aufhielt, berichtete der ORF Burgenland am Dienstag.

Die Burgenländerin und ihre dreijährige Tochter Lisa spielten am Strand, als die Flutwelle heran nahte. Die Frau erlitt schwere Schnittverletzungen. Ihr Mann und die beiden Söhne waren zum Zeitpunkt des Unglücks im Landesinneren unterwegs. Ein Wiedersehen gab es für die Familie am Tag nach der Katastrophe in der österreichischen Botschaft.

"Meine Tochter war den ganzen Tag mit dem Mädchen im Krankenhaus und mein Schwiegersohn hat mit den beiden Buben eine Trekkingtour im Landesinneren gemacht. Sie hat einen Tag lang nicht gewusst, wo er war. Und als er zurückgekommen ist, war das Hotel nicht mehr da. Ich hab meine Kinder neu geschenkt bekommen", sagte Marlies Führinger, die Mutter der Verletzten, gegenüber dem ORF Burgenland. (APA)

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