Fast wie früher

1. April 2005, 15:35
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Kaiserliche Jagdhäuser im "Almdorf Seinerzeit" verbinden behaglichen Hüttenurlaub mit gediegenem Luxus

Noch um eine Klasse aufgestiegen ist das "Almdorf Seinerzeit" in Kärnten. Nachdem auf einem Plateau am Rande des Nationalparks Nockberge in 1.400 Meter Höhe schon seit 1995 insgesamt 21 Almhütten der Extraklasse einen nicht alltäglichen Urlaub bieten, wurden jetzt dort die vier ersten von insgesamt zehn "Kaiserlichen Jagdhäusern" fertig gestellt. Diese sind ein Nachbau der komfortablen Jagdhütten der Adeligen des 19. Jahrhunderts, bieten den Komfort eines Vier-Sterne-Betriebes, behalten aber den Charme einer gemütlichen Berghütte.

Das vom Gründer der früheren Baumarkt-Kette "Holz Steiner", Karl Steiner, ins Leben gerufene Almdorf, sechs Kilometer vom Wintersport- und Thermenort Bad Kleinkirchheim entfernt, ist mittlerweile zu einem Begriff für Urlaub  in einer weitgehend unberührten Landschaftskulisse mit vielen großen und kleinen Annehmlichkeiten geworden. In den aus Fichtenholz rund um einen Kachelofen erbauten, auf einer Sockelmauer aus unbehauenen Steinen ruhenden, mit Schafwolle abgedichteten und mit Lärchenschindeln gedeckten Hütten kann man richtig entspannen.

Noch gediegener wird es in den neuen Jagdhäusern. Die auf rein biologischer Basis errichteten Gebäude bieten in einer großen Stube, zwei Schlafzimmern und zwei Badezimmern Platz für fünf Personen. Inmitten der Stube prasselt das Herdfeuer, daneben genießt der Gast am Abend, auf Schaffellen sitzend, am großen Fichtentisch ein Glas edlen Rotwein. Die nötige Reserve befindet sich direkt neben dem Tisch, in einem in den Fußboden eingelassenen "Verlies".

Das gesamte Dorf ist eine Einheit, mit Wegen verbunden und durch zwei Teiche verschönt. Eine der Hütten fungiert als Badehaus, wo man sich bei Kräuter- und Heilblumenbädern in nostalgischen Holzwannen und bei Kerzenschein verwöhnen kann. Daneben steht das "Dorfgasthaus", das allerdings Restaurant-Qualität aufweist. Das Frühstück mit den gewünschten Zeitungen wird in die Hütten serviert und überhaupt sollte es keinen Wunsch geben, der nicht erfüllt wird. Eine schier unbeschreibliche Stimmung bietet sich im Winter: Das tief verschneite Dorf wird durch 150 Petroleum-Laternen beleuchtet.

"Die Idee kam uns, als wir auf der Suche nach einer schönen Almhütte das alte Flair und gleichzeitig exklusiven Komfort haben wollten", erzählt Karl Steiner. Als er dann auf der Südsee-Insel Bora Bora die auf Pfählen errichteten Luxus-Appartementhäuschen gesehen hatte, wurde das Vorhaben Realität: "Ich habe ein Bora Bora in den Kärntner Bergen geschaffen." (apa/red)

Almdorf Seinerzeit
Fellacher Alm,
9564 Patergassen,
Tel.: 0043-4275-7201,
Fax: 0043-4275-7201-6,
E-Mail: www.almdorf.com
  • Mit zahlreichen Petroliumlampen erhellt - das Almdorf im Winter
    www.almdorf.at

    Mit zahlreichen Petroliumlampen erhellt - das Almdorf im Winter

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