Sommer- und Wintersterne sind zu sehen

4. Dezember 2004, 10:00
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Ab 21. wachsen die Tage: Der Sternenhimmel im Dezember

Die lichten Tage verkürzen sich von 8h 39' bis zur Wintersonnenwende am 21. auf 8h 20'. Dann steht um 1342 die Sonne am Anfang des Tierkreiszwölftels Steinbock und der astronomische Winter beginnt. Von da an wachsen die lichten Tage bis 31. leicht, und zwar um fünf Minuten. Die Dämmerung bleibt fast gleich und dauert rund 1h 53'.

Der Mond steht am 5. Dezember im Letzten Viertel. Am 7. finden wir ihn nahe Jupiter und am 10. steht die feine Altlichtsichel tief in der Morgendämmerung zwischen OSO und SO nahe Venus und Mars. Nach dem Neumond am 12. taucht die Neulichtsichel am 13. tief in der Abenddämmerung im SW auf und das Erste Viertel tritt am 18. ein. Zum Vollmond wird er am 26. Dezember.

Merkur kann ab 17. tief in der Morgendämmerung zwischen OSO und O gefunden werden. Venus und Mars stehen morgens niedrig nahe SO und Jupiter strahlt morgens hoch zwischen SO und S. Saturn sehen wir um 20 zuerst tief im NO und später höher im O. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4./5. 12. 2004)

Nähere Informationen: Telefon 01 / 889 35 41 oder auf der Webseite des Astronomischen Büros
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