Buber-Tagung

3. Dezember 2004, 20:49
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"Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch", sagte Martin Buber einmal. Im vergangenen Jahr wäre der in Wien geborene Religionsphilosoph, Erzieher, Literat und Politiker 125 Jahre alt geworden, und kommendes Jahr wird es 40 Jahre her sein, dass er in Jerusalem starb. Eine internationale Tagung in Wien, die noch bis zum 5. Dezember läuft, setzt sich mit Philosophie und Wirken Bubers auseinander, der einen bleibenden Einfluss auf das jüdische Denken in der Moderne ausgeübt hat.

Am Samstag werden sieben Vortragende von 9 bis 17.15 Uhr das Thema "Martin Buber: Der Jude und sein Judentum" aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Morgen, Sonntag, wird von 9 bis 13 Uhr über das Thema "Vom Holocaust zum Staat" Israel referiert. Ab 14.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion "Israel in Europa" (mit Mohammed Abu-Zaid, Ramallah; Herbert C. Kelman, Cambridge, Mass.; Paul Mendes-Flohr, Chicago/ Jerusalem und Shlomo Shoham, Tel Aviv. Moderation Eveline Goodman-Thau) statt. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4./5. 12. 2004)

4. 12., Veranstaltungsort: Palais Palffy, Josefsplatz 6, 1010 Wien.
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