Red Bull mit "Regen-Tests" zufrieden

13. Dezember 2004, 17:44
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Bekanntgabe der Piloten für 2005 noch vor Weihnachten - Klien über die Tests im nassen Jerez : "Habe Vertrauen ins Auto im Regen gefunden"

Jerez de la Frontera - Auch der dritte Tag der Formel-1-Testfahrten in Jerez de la Frontera ist am Freitag von Regen beeinträchtigt gewesen. Trotzdem war Helmut Marko, bei Red Bull verantwortlich für Motorsport, mit den Ergebnissen des Red Bull Racing Teams zufrieden. "Sowohl Christian Klien als auch Vitantonio Liuzzi haben gute Leistungen gezeigt und keine gröberen Abflüge verzeichnet, was bei diesem Wetter schon beachtlich ist", betonte Marko.

Keine Fehler

In Sachen Geschwindigkeit waren die Aufschlüsse auf Grund der Nässe natürlich sehr dürftig. "Ich hätte gerne auch auf trockener Strecke getestet", meinte deshalb Klien, der den verregneten Arbeitstagen in Andalusien aber auch Positives abgewann: "Ich habe jetzt das Vertrauen ins Auto im Regen gefunden." Mit Ausnahme eines kurzen Ausrutschers in einen Reifenstapel am Donnerstag beging der Vorarlberger keinerlei Fehler.

Piloten-Verträge noch vor Weihnachten

Im Mittelpunkt der Jerez-Tests, die kommende Woche von Mittwoch bis Samstag fortgesetzt werden, standen die Servolenkung, das Zusammenspiel Hinterachse-Getriebe sowie Intermediate-Reifen. In der nächsten Woche stehen dann am letzten Tag Michelin-Tests auf dem Programm, wobei die Strecke, sofern es nicht ohnehin wieder regnen sollte, künstlich unter Wasser gesetzt werden wird. Welche drei Piloten zum Einsatz kommen werden, gibt Red Bull Anfang nächster Woche bekannt.

Die Verträge mit den Piloten für die Formel-1-WM-Saison 2005 - zwei Renn- plus ein Testfahrer - sollen noch vor Weihnachten unter Dach und Fach gebracht werden. Der neue "RB1"-Bolide, eine modifizierte Weiterentwicklung des bisherigen Jaguar-Modells, mit dem das österreichische Red Bull Racing Team das kommende WM-Jahr in der Königsklasse des Motorsports auf Punktejagd geht, wird am 7. Februar in Jerez offiziell vorgestellt. (APA)

Ergebnisse von Formel-1-Testfahrten am Freitag in Jerez:

1. Jaques Villeneuve (CAN) Sauber 1:28,347 (81 Runden) - 2. Luca Badoer (ITA) Ferrari 1:29,219 (51) - 3. Marc Gene (ESP) Ferrari 1:29,474 - 4. Ralf Schumacher (GER) Toyota 1:29,528 (81) - 5. Giancarlo Fisichella (ITA) Renault 1:29,829 (30) - 6. Alexander Wurz (AUT) McLaren 1:30,160 (27) - weiter: 8. Christian Klien (AUT) Red Bull 1:30,381 (86) - 13. Vitantonio Liuzzi (ITA) Red Bull 1:31,888 (14) - 15. Neel Jani (SUI) Red Bull 1:32,700 (11)

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