Alfred erwies sich als Luis Trenker (Bild) der Kletterroboter

10. Dezember 2004, 10:36
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Maschine bestach auch durch attraktives Äußeres

Fußballer sind sie schon längst - am Freitag betätigten sich die Roboter, ausgerüstet mit Saugnäpfen, Sensoren und Magneten, in der Wiener Technischen Universität auch als Bergsteiger. Beim ersten "Wettkrabbeln" hatte Alfred von der Universität Lübeck die Blechnase vorne.

Beinahe gar nicht zum Einsatz gekommen

Der Gewinner wäre beinahe gar nicht zum Einsatz gekommen. Erst nachdem Konkurrent Dexter wegen Problemen aufgeben musste, durfte Alfred zeigen, was in ihm steckte. Er bestach die Jury schließlich nicht nur durch seine Geschwindigkeit und seine Wendigkeit, sondern auch durch seine attraktive äußere Erscheinung.

Die Aufgabenstellung war folgende: Die Roboter mussten innerhalb kürzester Zeit eine zwei Meter hohe Stahlwand hinaufkraxeln. Um ihre gute Navigierbarkeit unter Beweis zu stellen, wurden den Maschinen in jeder der vier Runden immer mehr Hindernisse in den Weg gestellt, die sie überwinden mussten.

Je nach gewählter Technologie hielten sich die Roboter mit Saugnäpfen oder Magneten an den Beinen oder Rädern an der senkrechten Platte fest. Mit Hilfe von Sensor-Augen wurden die Hindernisse geortet, mit intelligenter Bahnplanung ausgewichen.

Mehr als ein sportlicher Spaß

Das Klettern ist mehr als ein sportlicher Spaß. Diese Anwendungen sind laut Roboter-Professor Peter Kopacek von der TU Wien ein stark wachsender Zukunftsmarkt. Um nicht ins technologische Abseits zu geraten, sei es für Österreich unbedingt erforderlich, bereits in den Anfängen mit dabei zu sein.(APA)

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