USA: 114.000 Liter Rohöl in den Delaware geflossen

2. Dezember 2004, 16:30
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Behörden kämpfen gegen drohende Ölpest

Philadelphia - Aus einem Öltanker sind etwa 114.000 Liter Rohöl in den Fluss Delaware ausgetreten. Daraufhin wurde ein rund 15 Kilometer langer Abschnitt der viel genutzten Wasserstraße zwischen Philadelphia und New Jersey gesperrt, wie die amerikanische Küstenwache am Samstag mitteilte. Die Behörden des US-Bundesstaates Pennsylvania kämpfen gegen eine drohende Ölpest. Der in Zypern registrierte griechische Tanker "Athos I" war auf der Fahrt von Venezuela in die USA in der Nacht auf Samstag Leck geschlagen. Die Ursache war zunächst unklar.

Helfer der Küstenwache errichteten schwimmende Barrieren. Nach Polizeiangaben war das Rohöl am Freitagabend ausgeflossen, während die Besatzung des Tankers Öl von einer Ladekammer in eine andere pumpte. Die Behörden nahmen Ermittlungen zur genauen Unglücksursache auf. Der zwischen Pennsylvania und New Jersey verlaufende Delaware wurde teilweise für den Schiffsverkehr gesperrt. (APA/AP)

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