Erster Siemens Literaturpreis 2004 an Roman Marchel

12. April 2004, 19:30
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Jugendliteraturpreis an 21-jährige Wienerin Magda Woitzuck

Graz - Der Siemens Literaturpreis - mit 10.000 Euro dotiert - geht 2004 an den Autor Roman Marchel mit dem Text "Der Roboter und das Mädchen". Den erstmalig vergebenen und mit 2.500 Euro dotierten Jugendliteraturpreis holte sich Magda Woitzuck mit "Die schwarze 7 im September". Die Verleihung der Preise fand am Dienstagabend im Rahmen der "siemens:industrie:kultur:tage" erstmalig in Graz statt. Die 1998 vom Technologiekonzern Siemens Österreich ins Leben gerufene Veranstaltung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Wechselwirkung zwischen Literatur und Technik deutlich zu machen, der Preis will in Österreich lebende AutorInnen zur vermehrter Auseinandersetzung mit technischen Themen - heuriges Thema war "Netzwerk" - anregen.

Roman Marchel

Der Preisträger Roman Marchel (geboren 1974 in Graz) studierte Vergleichende Literaturwissenschaften und Germanistik in Wien. Marchel lebt seit 1993 in Wien und ist hier als freier Schriftsteller und Sprachlehrer für Deutsch sowie Romantheorie tätig. Seit 1995 veröffentlichte er in Anthologien und privaten Broschüren. Sein Gedicht "Schlaflied" war 2004 unter den Preisgedichten der "Bibliothek deutschsprachiger Gedichte". Seit 2001 schreibt Marchel an einem Roman mit dem Arbeitstitel "Margareta vom Schleyerteich". Marchel ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Jugendpreis an 21-jährige Wienerin Magda Woitzuck

Erstmalig wurde auch ein eigener Jugendpreis vergeben, der AutorInnen bis zum vollendeten 21. Lebensjahr vorbehalten ist. Eine Jury wählte aus den anonymen Einsendungen die Wienerin Magda Woitzuck. Die 21-Jährige studiert Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und kann schon auf mehrere Publikationen in Literaturzeitschriften zurückblicken. (APA)

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