Spyware wird erstmals wieder leicht weniger

15. Oktober 2004, 11:03
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Sicherheitsbewusstsein der PC-User wird besser - Trotzdem weiterhin gravierendes Problem

Die Anzahl der gefundenen Spyware auf PCs - also der Programme, die persönliche Daten des Benutzers ohne dessen Wissen oder Zustimmung an den Hersteller der Software oder an Dritte sendet - geht zum ersten Mal seit Beginn des Jahres zurück. Das geht aus der neuesten Studie des US-Providers Earthlink und des Softwareunternehmens Webroot hervor.

Massives Problem

Für die Studie wurden über drei Millionen PCs hinsichtlich Spyware untersucht, was die unglaubliche Zahl von 83,4 Millionen installierten Spyware-Programmen seit Jahresbeginn erbrachte. Während Earthlink und Webroot in den ersten beiden Quartalen einen kontinuierlichen Anstieg der pro PC gefundenen Spyware-Programme verzeichnen konnten, zeigte sich nun im dritten Quartal erstmals ein leichter Rückgang.

Vorherrschend

Die aktuellen Zahlen zeigen auch, dass die Browser-Cookies weiterhin den größten Anteil an der gefundenen Spyware haben. Die Zahl der gefundenen Trojaner, die Fremden den Zugriff auf den eigenen PC ermöglichen, sowie der Überwachungsprogramme, die das Verhalten der Benutzer analysieren, ist gegenüber dem zweiten Quartal aber wieder gesunken.

"Spyware bleibt ein ernsthaftes Problem für die Konsumenten. Glücklicherweise steigt das Sicherheitsbewusstsein der Internet-Benutzer und sie treffen zunehmend präventive Maßnahmen, um ihre PCs vor Spyware zu schützen", so Webroot CEO David Moll. (APA)

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