Medizin-Nobelpreis 2004 für Linda B. Buck

13. Oktober 2004, 14:43
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Insgesamt zwölfte Preisträgerin in einer naturwissenschaftlichen Disziplin

Stockholm - Mit der diesjährigen Preisträgerin Linda B. Buck haben erst zwölf Frauen einen naturwissenschaftlichen Nobelpreis bekommen: Zwei für Physik, drei für Chemie und sieben für Physiologie oder Medizin. Fünf der Medizin-Auszeichnungen gingen in die USA und je eine nach Italien und Deutschland. Zuletzt hatte 1995 die Tübinger Forscherin Christiane Nüsslein-Volhard die begehrte Auszeichnung in einer naturwissenschaftlichen Disziplin errungen. Die bisherigen Medizin-Nobelpreisträgerinnen waren:

- 1995: Christiane Nüsslein-Volhard (geb. 1942), Deutschland, mit Edward Lewis und Eric Wieschaus (USA) für Entdeckungen zur genetischen Kontrolle der frühen Embryonalentwicklung.

- 1988: Gertrude B. Elion (1918-1999), USA, zusammen mit Landsmann George H. Hitchings und dem Briten Sir James Black für die Entdeckung von Prinzipien, auf deren Grundlage neue Arzneimittel entwickelt werden konnten.

- 1986: Rita Levi-Montalcini (geb. 1909), Italien, zusammen mit Stanley Cohen (USA) für die Aufklärung der Wachstumsmechanismen von Zellen und Organen.

- 1983: Barbara McClintock (1902 - 1992), USA, für ihre Entdeckung der beweglichen Strukturen in der Erbmasse.

- 1977: Rosalyn S. Yalow (geb. 1921), USA, zusammen mit ihren Landsleuten Roger Guillemin und Andrew Schally für Entdeckungen über Hormonprodukte im Gehirn und deren Wirkungen im Organismus.

- 1947: Gerty Theresa Cori (1896-1957), USA, zusammen mit Ehemann Carl F. Cori und Bernard A. Houssay (Argentinien) für Arbeiten über die Enzyme tierischer Gewebe. (APA/dpa)

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    Linda B. Buck
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