Auch Namco setzt auf Linux

13. Oktober 2004, 15:06
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Zweiter großer Spielautomatenhersteller wechselt auf kostengünstigere Hardwareplattform

Nachdem erst vor wenigen Wochen Aruze verkündet hatte künftig auf eine Linux-basierte Lösung für seine Spielautomaten setzen zu wollen (der WebStandard berichtete, zieht nun mit Namco ein zweiter großer Hersteller nach: Konkret soll Nvidias "System N2 Arcade Platform Solution" die Basis für künftige Geräte der traditionsreichen Firma bilden.

Standard-Hardware

Entgegen des klingenden Namens handelt es sich bei der "System N2 Arcade Platform Solution" allerdings um keine Spezialentwicklung, sondern um eine Kombination aus einem handelsüblichen Nforce2-Motherboard und einer aktuellen Geforce-Grafikkarte. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz, OpenGL findet als Grafikschnittstelle Verwendung.

Kosten

Die Vorteile der neuen Plattform sieht man dabei vor allem bei den deutlich niedrigeren Kosten gegenüber bisherigen Lösungen, auch sei die Programmierung wesentlich einfacher. Als erster Automat soll nächstes Jahr mit Counterstrike NEO eine Spielhallen-Adaption des Multi-Player 3D-Shooters vorgestellt werden, einen genauen Termin gibt es noch nicht. Weiter Automaten auf Basis der neuen Plattform sollen dann nach 2005 folgen. (red)

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