Mufti von Ägypten erklärte Yoga für Muslime zur Sünde

24. September 2004, 21:17
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Grund: Rituelle Handlungen des Hinduismus simuliert

Kairo - Der Mufti von Ägypten, Ali Gomaa, hat Yoga für Muslime zur Sünde erklärt. Wie das Justizministerium in Kairo am Montag mitteilte, wurde am Sonntagabend eine entsprechende Fatwa, also ein islamisches Rechtsgutachten, erlassen. Ein ägyptischer Mann habe den Mufti zuvor um Rat in dieser Frage gebeten.

In der Begründung des Fatwa-Komitees hieß es, wer Yoga praktiziere, simuliere dadurch rituelle Handlungen des Hinduismus. Einen ägyptischen Yoga-Verband gibt es nicht. Yoga-Kurse werden in Kairo nur in einigen privaten Sportclubs und Zentren angeboten.(APA/dpa)

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