FPÖ lehnt jüngsten Plank-Plan ab

17. September 2004, 11:42
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Partik-Pable: Zweck ist nicht erfüllt

Schruns - Die FPÖ lehnt den jüngsten auch von Innenminister Ernst Strasser (V) unterstützten Plan des niederösterreichischen Landesrats Josef Plank (V) zur Aufteilung von Asylwerbern ab. Der Zweck sei nicht erfüllt, wenn die Flüchtlinge über das gesamte Bundesgebiet aufgeteilt werden, meinte Sicherheitssprecherin Helene Partik-Pable im Gespräch mit der APA zur Idee, in jeder österreichischen Gemeinde eine Flüchtlingsfamilie anzusiedeln. Nach Ansicht der Abgeordneten hätte das Projekt den Haken, dass sich die Zuwanderer dann noch stärker in den Alltag integrieren würden und in weiterer Folge einen negativen Asyl-Bescheid noch stärker bekämpfen würden.

Stattdessen tritt Partik-Pable dafür ein, direkt über der Grenze im Burgenland und in Niederösterreich Aufnahmezentren zu schaffen. Damit kämen die Flüchtlinge gar nicht ins Land herein, womit auch das Problem der Drogendealer großteils gelöst wäre. (APA)

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