Kompetenz gegen Produktionsausfälle - Astronomie feminin

19. September 2004, 20:05
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Kompetenz gegen Produktionsausfälle

Geschäftsführer des neuen Vorarlberger Kompetenzzentrums VResearch Center for Tribotronics and Technical Logistics ist der gebürtige Iraner Vaheh Khachatouri. Der Absolvent des Studiums Industrielle Elektronik und Regelungstechnik an der TU Wien weiß, wie man sich dem Thema des Zentrums, "Verschleißerscheinungen von Werkzeugen", analytisch nähert, um Produktionsausfälle in der Industrie zu verhindern: Bis Ende Juli war er beim Werkzeugriesen Hilti AG als Mitglied des Führungskaders zuständig für geschäftsübergreifende Innovationsprojekte. Davor beriet er Siemens, den Industriewerkzeughersteller Nitto Kohki Ltd., Rockwell Automation und auch Hilti in Forschungsfragen und absolvierte zahlreiche Auslandsaufenthalte. Khachatouri, geboren 1964 in Teheran, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Das Kompetenzzentrum wird von der Prisma Regional- und Standortentwicklung verwaltet. (pi)

Astronomie feminin

Die in Lübeck lebende Journalistin und Buchautorin Charlotte Kerner, geboren 1950, hat sich bereits des Öfteren mit der Biografie von Frauen in der Wissenschaft befasst. Nun beleuchtet sie als Herausgeberin mit Claudia Eberhard-Metzger und Renate Ries in "Sternenflug und Sonnenfeuer" (ISBN 3-407-80935-2) die Lebensgeschichten von drei Forscherinnen der Astronomie. Maria Mitchell (1818-1889), Astronomieprofessorin am ersten amerikanischen Frauencollege, engagierte sich für Ausbildungsmöglichkeiten, als ein Studium für Frauen noch als gesundheitsschädlich galt. Caroline Herschel (1750-1848) erarbeitete Grundlegendes für heute noch gültige Sternenkataloge. Und Maria Cunitz (1604-1664) schrieb mit "Urania Propitia" eine Einführung in die Astronomie in Latein und - damals unüblich - in Deutsch, in der sie Keplers Tabellen für den täglichen Gebrauch adaptierte.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 13. 9. 2004)

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