31 Verletzte bei Stier-Treiben in Spanien

2. September 2004, 17:39
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Durch Hörner und Hufe der Stiere verletzt - Ein junger Mann verlor seine Hosen

Madrid - Bei der traditionellen Stierhatz in San Sebastian de los Reyes sind am Dienstag 31 Menschen leicht verletzt worden. Bei dem Treiben laufen die Mutigsten, die "Mozos", und oft auch die Betrunkenen vor und neben den Stieren durch die Gassen der Altstadt zur Arena.

Die meisten Teilnehmer seien durch Hörner und Hufe der Stiere verletzt worden oder bei Stürzen zu Schaden gekommen, teilten die Behörden der etwa 20 Kilometer nördlich von Madrid gelegenen Stadt mit. Ein junger Mann verlor seine Hosen, als er Hals über Kopf vor den Stieren flüchtete.

Drei Schwerverletzte

Es war die letzte Stierhatz von insgesamt sieben während der traditionellen Festwochen der Stadt. Am Samstag wurden drei junge Männer schwer verletzt, als zwei Stiere ein Gatter übersprangen und auf die Zuschauer los gingen. Bei dem Treiben wurden seit vergangenen Mittwoch jeden Morgen je sechs Kampfstiere durch die Altstadt gejagt. Alle 42 Stiere wurden dann von den Toreros bei den allabendlichen traditionellen Stierkämpfen in der Arena getötet. (APA/dpa)

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    Stiertreiben im spanischen San Sebastian de los Reyes.

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