Tipps für sicheres Online-Banking

8. August 2004, 09:53
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Datenübertragung verschlüsseln und Adresszeile im Browser prüfen

Auch bei den Filialbanken ist Online-Banking auf dem Vormarsch - zugleich steigt durch Viren, Würmer und betrügerische E-Mails die Gefahr bei Bankgeschäften per Internet. Nach den Empfehlungen des Bundesverbands deutscher Banken sollten daher zehn Regeln beachtet werden:

Verschlüsselung

Eine Verschlüsselte Datenübertragung bei Online-Finanzgeschäften ist Standard. Sie ist daran erkennbar, dass die URL in der Adresszeile des Browsers mit "https://" beginnt und ein entsprechendes Symbol - oftmals ein kleines Vorhängeschloss - in der Statuszeile angezeigt wird.

Vertrauen

Absender und Urheber von E-Mails und Websites sollten genau unter die Lupe genommen werden. Schon kleine Abweichungen in der Adresszeile des Browsers können auf gefälschte Internetseiten hinweisen, Links in falschen E-Mails können auf fremde Seiten führen. Misstrauen sollte immer herrschen, wenn an unerwarteten Stellen zur Eingabe der PIN aufgefordert wird.

Geheim

Sensible Daten sollten nicht offen auf Schreibtisch oder Festplatte abgelegt werden. Unbefugte Dritte oder entsprechende Programme könnten diese sonst ausspähen.

Passwörter etwa zum Start des Online-Banking-Programms oder zur Einwahl ins Internet sollten nicht abgespeichert werden, schwer zu erraten sein und regelmäßig geändert werden.

Programme aus dem Internet sollten nur heruntergeladen werden, wenn sie aus einer seriösen Quelle stammen - sonst besteht die Gefahr, dass sie Viren oder so genannte Trojanische Pferde übertragen, die Passwörter oder Geheimzahlen auslesen.

Aktuell

Regelmäßige Updates gewährleisten, dass die Sicherheitsvorkehrungen von Internetbrowser und Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand sind. Dazu sollten auch die so genannten Patches oder Bug-Fixes, mit denen die Hersteller regelmäßig Sicherheitslücken schließen, unverzüglich installiert werden.

Die Sicherheitseinstellungen des PCs sollte vor jedem Konto- oder Depotzugang kontrolliert werden. Vor allem an Geräten, die regelmäßig auch von anderen genutzt werden, könnten sich die Einstellungen geändert haben.

Browser

Auch der Browser kann mit entsprechenden Einstellungen vor fremdem Zugriff gesichert werden. Dabei sollten etwa die Ausführung von Active-X-Inhalten unterbunden und Java-Anwendungen nur nach Rückfrage gestattet werden.

Ein Virenscanner, der regelmäßig aktualisiert werden muss, kann den Rechner vor Angriffen durch Hacker schützen. Eine persönliche Firewall überwacht zudem den ein- und ausgehenden Netzverkehr und verhindert unbefugte Zugriffe von außen.

Kopie

Regelmäßige Sicherheitskopien wichtiger Daten stellen sicher, dass bei einem Ausfall der Festplatte nicht alle abgespeicherten Konto- und Depotinformationen verloren gehen. (APA)

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