Über das Risiko bei Online-Auktionen

8. August 2004, 09:53
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Breites Angebot versus hohe Kosten und Datenschutzbedenken

Ebay ist mit großem Abstand das populärste Internetauktionshaus, aber auch andere Plattformen bieten attraktive Angebote. Stiftung Warentest hat an neun Internetmarktplätzen, darunter die österreichische Plattform onetwosold und die Schweizer ricardo, Verkaufsangebote platziert, um herauszufinden, wo man am besten handelt. Der Test hatte zum Ergebnis, dass ebay seine Position nicht unverdient innehält.

Hohe Kosten und Schwächen beim Datenschutz

Ebay stellt das größte Angebot bereit und die Chancen, einen Verkauf abzuwickeln, stehen hier am besten. Außerdem ist die Plattform einfach zu bedienen. Als Nachteile sind vergleichsweise hohe Kosten zu nennen und Schwächen beim Datenschutz. Durch seine Vormachtstellung diktiert das Auktionshaus die Preise und kassiert zusätzlich hohe Einstellgebühren und Provisionen. Monatlich besuchen 100 Mio. Internetuser die Website, in Deutschland sind es monatlich 17 Mio. Menschen.

Ein Drittel mit Vorsicht zu genießen

Ein Drittel der Transaktionen bei ebay sind Privatauktionen, ein weiteres Drittel machen seriöse Händler aus, beim Rest sollte man Vorsicht walten lassen. Zweiter im Testurteil wurde die Schweizer Plattform ricardo, die als besonderes Feature eine Versicherung gegen Betrug bietet. Gegebenenfalls erhalten Käufer oder Verkäufer bis zu 250 Schweizer Franken (163 Euro). Da die meisten Verkäufer in der Schweiz wohnen, ist mit erhöhten Transportkosten zu rechnen, noch dazu kassieren Banken Zuschläge für Auslandsüberweisungen.(pte)

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