SPÖ: "Neugebauer macht ausschließlich Klientel-Politik"

26. Juli 2004, 19:24
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Bures kritisiert die Verbesserungsforderungen des GÖD-Chefs für Beamtenpensionen

Wien - Scharfe Kritik am Chef der Beamtengewerkschaft (GÖD) Fritz Neugebauer kommt von der SPÖ. "Neugebauer pickt sich die Rosinen aus dem Kuchen", reagierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures auf Neugebauers Forderungen zur Verbesserung für Beamte bei der Pensions-Harmonisierung. Neugebauer forderte in einer Pressekonferenz am Montag, dass nur neu eingetretene Staatsdiener von vornherein in das System einbezogen werden sollten, jene unter 55-jährigen Beamten sollten ein "Options-Angebot" zum Umstieg bekommen.

"Neugebauer macht ausschließlich Klientel-Politik", kritisiert Bures in einer Aussendung. Sie verweist darauf, dass das harmonisierte Pensionsrecht gemäß Neugebauers Forderung nur für neu eintretende Beamte gelten würde. "Die SPÖ plädiert für die Umstellung auf ein einheitliches System ab einem bestimmten Stichtag, ab dem für alle ein einheitliches Pensionsrecht gilt. Dabei werden alte Ansprüche erhalten, alle neuen Ansprüche werden nach einem einheitlichen Pensionsrecht erworben", so Bures weiter. (APA)

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