ÖVP kann sich mehr bedingte Entlassungen vorstellen

21. Juli 2004, 16:58
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Justizsprecherin Fekter aber gegen Streichung der Gewerbsmäßigkeit

Wien - ÖVP-Justizsprecherin Maria Fekter kann sich eine Ausweitung der bedingten Entlassungen vorstellen. Damit schlägt Fekter in dieselbe Kerbe wie die Grüne Justizsprecherin Terezija Stoisits, widerspricht aber ihrer FP-Kollegin Helene Partik-Pable. In einer Aussendung verweist Fekter darauf, dass laut Sicherheitsbericht 2003 nur 15 Prozent der Strafgefangenen bedingt entlassen würden. Dieser Prozentsatz könnte unter bestimmten Auflagen erhöht werden, meint die VP-Abgeordnete.

Es sei möglicherweise besser, einen Strafgefangenen ein paar Monate früher, unter Kontrolle und Unterstützung der Bewährungshilfe zu entlassen, als ihn bis zum letzten Tag im Gefängnis zu belassen und danach ohne weiteren Kontakt zu entlassen, begründete Fekter ihre Überlegungen. (APA)

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