Motorola steigert Umsätze auf 8,7 Mrd. Dollar

21. Juli 2004, 13:38
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Einmalzahlung wegen Börsengang der Chiptochter belastet Ergebnis

Motorola hat im abgelaufenen zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres seine Umsätze um 41 Prozent auf 8,7 Mrd. Dollar gesteigert, gleichzeitig aber einen Verlust von 119 Mio. Dollar oder 0,05 Dollar pro Aktie hinnehmen müssen. Wie der Konzern in der Nacht auf heute, Mittwoch, mitteilte ist das Minus vor allem auf eine Sonderzahlung in Höhe von 898 Mio. Dollar oder 0,38 Dollar pro Aktie im Zusammenhang mit dem Börsengang der Halbleitertochter Freescale Semiconductor zurückzuführen.

Glücklich

Das Vorsteuerergebnis belief sich auf 800 Mio. Dollar. "Wir sind glücklich, dass die starken Umsatzzahlen und Vorsteuergewinne, die wir Anfang des Jahres gemeldet haben, sich auch im zweiten Quartal fortgesetzt haben", sagte CEO Ed Zander. Das verbesserte Produktportfolio habe zu höheren Bruttomargen geführt. Außerdem konnten die Marktanteile auf einigen Gebieten verbessert werden, so Zander.

67 Prozent mehr

Im Handybereich konnten im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit 3,9 Mrd. Dollar 67 Prozent mehr umgesetzt werden als im Vorjahresquartal. Insgesamt wurden 24,1 Mio. Handys verkauft und damit 52 Prozent mehr als im zweiten Quartal des Vorjahres. Nach Angaben von Motorola hat der Konzern auch bei den Mobilfunk-Marktanteilen, speziell in Lateinamerika und Europa zulegen können.

Die Chipsparte steigerte ihren Quartalsumsatz um 31 Prozent auf 1,5 Mrd. Dollar. Auch in den anderen Segmenten wurden Umsatzsteigerungen im zweistelligen Prozentbereich vermeldet. Für das dritte Quartal erwartet Motorola Umsätze zwischen 8,4 Mrd. und 8,8 Mrd. Dollar und Nettogewinne zwischen 0,15 und 0,19 Dollar pro Aktie. Im ersten Quartal dieses Jahres hatte das Unternehmen mit einem Umsatzplus von 42 Prozent und einem Nettogewinn von 609 Mio. Dollar überrascht- (pte)

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