Inflation der Eurozone im Juni auf 2,4 Prozent gefallen

28. Juli 2004, 12:56
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Österreich stieg auf 2,3 Prozent - Benzin, Heizöl und Tabak trieben Preise

Brüssel/Luxemburg - Die jährliche Inflationsrate der Eurozone ist im Juni auf 2,4 Prozent gesunken, gegenüber 2,5 Prozent im Mai. In der ganzen EU betrug die jährliche Teuerungsrate (HVPI) im Juni unverändert 2,4 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Im Juni des Vorjahres war die Inflation in der Eurozone noch bei 1,9 Prozent gelegen. Treibstoffe, Tabakprodukte und Heizöl trieben die Preise am stärksten nach oben.

Für Österreich weisen die vorläufigen Juni-Daten einen Anstieg auf 2,3 Prozent aus, gegenüber 2,1 Prozent im Mai und 1,5 Prozent im April. Das ist der höchste Stand seit Oktober 2001, als die Teuerungsrate 2,5 Prozent betrug.

Kraftstoffe Inflationstreiber

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden im Juni in Finnland (minus 0,1 Prozent), Dänemark (0,9 Prozent), Litauen (1,0 Prozent) und Schweden (1,2 Prozent) verzeichnet. Am höchsten war die Teuerungsrate in der Slowakei (8,1 Prozent ), Ungarn (7,5 Prozent), Lettland (6,1 Prozent) und Estland (4,4 Prozent).

Kraftstoffe trugen laut Eurostat am stärksten zur Erhöhung der Inflation in den einzelnen Ländern bei, gefolgt von Tabak und Heizöl, während Telekommunikation, Bekleidungsartikel und Fahrzeuge den stärksten Einfluss auf ihre Senkung hatten. Die höchsten monatlichen Raten wurden laut Eurostat für Restaurants und Hotels sowie Freizeit und Kultur verbucht, die niedrigsten für Bekleidung und Schuhe sowie Verkehr.(APA)

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