Sony Ericsson steigert Gewinn und Umsatz im zweiten Quartal

22. Juli 2004, 11:02
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Im Gesamtjahr sollen rund 600 Mio. Handys verkauft werden

Der Handy-Hersteller Sony Ericsson hat im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Überschuss habe 89 Mio. Euro betragen nach einem Fehlbetrag von 88 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte das Gemeinschaftsunternehmen des Mobilfunk-Ausrüsters Ericsson und der japanischen Sony am Donnerstag mit. Im ersten Quartal hatte der Nettogewinn bei 82 Mio. Euro gelegen.

Prognose erhöht

Erneut erhöhte Sony Ericsson seine Prognose für den branchenweiten Absatz von Mobiltelefonen in 2004. Im Gesamtjahr sollen rund 600 Mio. Handys verkauft werden. Ende des ersten Quartals war das Unternehmen noch von 550 Mio. verkauften Handys ausgegangen. Im Laufe des Tages wollte der weltgrößte Anbieter Nokia seine Daten für das zweite Quartal vorlegen.

10,4 Mio. Handys in drei Monaten

In den drei Monaten bis Ende Juni setzte Sony Ericsson 10,4 Mio. Handys ab und damit 55 Prozent mehr als im Vorjahr. Zugleich sank allerdings der durchschnittliche Verkaufspreis. Eine Zahl nannte die Gesellschaft nicht.

Saftiger Umsatz

Der Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal um 34 Prozent auf 1,504 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Steuern belief sich auf 113 Mio. Euro nach einem Minus von 102 Mio. Euro im Jahr zuvor. Das Vorjahresquartal war durch Restrukturierungskosten belastet worden. (APA)

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