US-Soldat wegen Mordes vor Militärtribunal

4. Juli 2004, 19:22
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Soll verletzten Iraker aus geringer Entfernung erschossen haben

Bagdad - Wegen Mordes an einem irakischen Verdächtigen ist ein US-Soldat vor ein Militärtribunal gestellt worden. Die in Bagdad begonnene Anhörung solle Ende Juli in Deutschland fortgesetzt werden, weil seine Einheit dorthin zurückkehrt, teilten die US-Streitkräfte am Freitag mit. Der Soldat wird des Mordes und der Pflichtverletzung beschuldigt.

Die Vorwürfe beziehen sich auf eine Verfolgungsjagd nahe der irakischen Stadt Kufa am 21. Mai. US-Soldaten verfolgten laut Militärangaben ein schwarzes Auto, in dem sie irakische Milizionäre vermuteten, und feuerten Schüsse auf das Fahrzeug ab. Dabei seien der Fahrer und ein Beifahrer verletzt worden. Wenig später sei der bereits verwundete Fahrer aus geringer Entfernung erschossen worden. (APA/AP)

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