Waxolutionists versus Timbaland

16. Juni 2004, 17:00
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Was der Starproduzent nicht schafft - den Waxolutionists gelingt's: 1a-HipHop!

"Hallo Herr Timbaland.
DER STANDARD aus Wien spricht. Aus Austria, in Europe. Ja, alles cool hier, danke. Es geht um Folgendes: Nehmen Sie sich doch bitte einmal eine Stunde frei von Ihrem Setzkasten- und Vertonte-Mathematik-HipHop, lassen Sie Missy Elliott, Justin Timberlake, Britney und den Rest kurz angelehnt und lauschen Sie den Wiener HipHoppern Waxolutionists.

Den drei Durchsichtigen gelingt es nämlich - im Unterschied zu Ihnen -, dass sich die Mühsal und der komplexe Arbeitsaufwand ihrer extrem lässigen Tracks nicht auf den Hörer überträgt, sondern sich in einem rar stringenten Flow niederschlägt, der dazu führt, dass man sich die Musik auch richtig gut anhören kann. Das glauben Sie nicht? Doch, das gibt's. Counterfight heißt ihr neues Album, es wird am Donnerstag live präsentiert, und wir wollten Sie dazu . . . Piiiiiep! Hallo? Herr Timbaland? Hm. Aufgelegt." (flu/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 16. 6. 2004)

17. 6. WUK, 9., Währinger Straße 59, (01) 401 40-0. Beginn 21.00
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    foto: der standard/universal
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