Künstler und Theoretiker entschlüsseln "Coded Cultures"

18. Mai 2004, 10:59
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Symposium, Workshops zu Perl und Linux sowie Ausstellung im Freiraum des Wiener MuseumsQuartiers - 16. 5. bis 30. 5.

Auf die Spur des Selbstverständnisses einer zeitgenössischen Kunst im 21. Jahrhundert begibt sich ab kommenden Sonntag (16. 5.) die Veranstaltung "Coded Cultures" (bis 30. Mai) im Freiraum des Wiener MuseumsQuartiers. In Symposium, Workshops und Ausstellung versuchen künstlerische Beiträge u. a. von cntrcpy oder dem Geräuschorchester sowie Theoretisches von u. a. Peter Weibel, Konrad Becker und Johannes Grenzfurthner (monochrom), "die neuen Anforderungen der Kunst in einer Weltgesellschaft zwischen Neoliberalismus, republican-turn und Lebensästhetik" zu definieren, hieß es in der Programmankündigung.

Linux-Workshops im Rahmen der Linuxwochen

Vorgestellt werden verschiedene Arten der digitalen Kunstproduktion und ihre Werkzeuge sowie aktuelle Medien- und Konzeptkunst aus West- und Osteuropa. Zur Diskussion steht auch die Rolle des Künstlers zwischen dem herkömmlichen Konzept des Individualkünstlers und "dem neoliberalen Diktat eines angepassten, kulturwirtschaftlich orientierten Neu-Unternehmers nach dem Modell 'creative industries'". Teil des von 5uper.net initiierten Programmes ist der erste österreichische Workshop zur Programmiersprache Perl sowie Linux-Workshops im Rahmen der Linuxwochen. (APA)

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