Indonesien: Schlammmassen begruben Reisebus

25. April 2004, 16:28
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Mindestens 37 Tote - Sieben Passagiere werden noch vermisst

Jakarta - Bei einem Erdrutsch haben in Indonesien Tonnen von Schlammmassen einen Reisebus unter sich begraben und mindestens 37 Passagiere getötet. 13 der insgesamt 57 Businsassen hätten das Unglück im Westen der Insel Sumatra überlebt, sie befänden sich aber in kritischem Zustand. Dies teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit. Nach den restlichen sieben Passagieren wurde zunächst noch gesucht.

Der Bus war den Angaben zufolge auf dem Weg von Medan in Nordsumatra in den Bezirk Lubuksikaping, als er am Freitagabend zuerst durch umgestürzte Bäume gestoppt wurde. Wenig später löste sich dann von einem Hügel der Erdrutsch, der von schweren Regenfällen ausgelöst worden war. Umweltschützer machen die rasante Abholzung der Wälder dafür verantwortlich, dass es in Indonesien immer häufiger zu Erdrutschen mit tödlichen Folgen kommt. (APA/dpa)

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