Was der "Klangfrühling" bringen soll

26. April 2004, 20:02
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Kammermusik auf Burg Schlaining im Spannungsfeld von "Roots & Wings" von 18. bis 23. Mai

Wien - Im Spannungsfeld von burgenländischen Wurzeln und kosmopolitischen Flügeln steht heuer das 4. Internationale Kammermusikfestival "Klangfrühling" von 18. bis 23. Mai. Unter dem Motto "Roots & Wings" und der künstlerischen Leitung der Pianisten Eduard und Johannes Kutrowatz wird dieses Jahr mit der Synagoge, der katholischen und der evangelischen Kirche sowie der Burg erstmals ganz Stadtschlaining bespielt. Das Programm wurde am Mittwoch Abend in Wien präsentiert.

Eine Mischung von traditionellen Werken und Hits der klassisch-romantischen Literatur mit zeitgenössischer Musik sowie grenzüberschreitenden Projekten (Live-Elektronik, Musik und Literatur, Kombinationen von Instrumenten verschiedener Kulturkreise) bildet nach wie vor den konzeptionellen Überbau des Festivals.

Als "geistiges Fundament" des diesjährigen Programms wurden Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms und Franz Liszt angekündigt. Die burgenländischen Komponisten Gerhard Eder, Walter Franz, Stefan Kocsis, Gerhard Krammer, Karl Messner, Willi Spuller, Otto Strobl und Jenö Takács stellen mit ihrer Musik eine weitere Klangsäule dar.

Weiters werden Auftragskompositionen an die österreichischen Komponisten Herwig Reiter, Werner Schulze, Sascha Peres und an das japanische Komponistenehepaar Michiko und Takashi Matsuoka zur Aufführung gebracht. Darüber hinaus gibt es europäische Erstaufführungen und Uraufführungen von Werken aus Übersee.

Den Auftakt bildet eine "poetische Klangreise" am 18. Mai in der Bibliothek der Synagoge Stadtschlaining, wo das gesprochene Wort direkt in die Musik münden soll. Zu den Highlights zählt. Am 19. Mai moderiert Ingrid Wendl Klang- und Gaumenfreuden bei einem "Dinner Konzert" im Festsaal der Burg Schlaining.

Zu den Höhepunkten zählt neben herausragenden Solisten der Arnold Schoenberg Chor unter Erwin Ortner, der am Samstag, dem 22. Mai (MaraTöne), drei Konzerte an drei verschiedenen Schauplätzen (katholische & evangelische Kirche und Burg) gestalten wird.

Den Abschluss des Festivals macht am 23. Mai wieder im Burg-Festsaal die Sonntagsmatinee "EspressoPronto" für zwei Klaviere samt Jazzigem mit Eduard und Johannes Kutrowatz, Beethovens Gassenhauertrio, Exquisitem aus Japan und Kuriosem für das Rieseninstrument Kontrafagott. (APA)

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