Wien: Asylwerber nähte sich Augen und Mund zu

20. April 2004, 19:52
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Wollte mit Selbstverstümmelung auf aussichtslose Situation aufmerksam machen

Wien - Weil sein Asylantrag in erster Instanz von der Behörde abgelehnt worden ist, hat sich ein Afghane in einem Wiener Flüchtlingsheim der Diakonie teilweise die Augen und den Mund zugenäht, berichtete das Online-Portal ORF ON. Die Diakonie war für eine Stellungnahme am Montagabend nicht erreichbar.

Seit mehreren Wochen wartet der Asylwerber demnach auf das Ergebnis seiner Berufung. Am Sonntagabend begann der Mann aus Verzweiflung seine Augen und seinen Mund zuzunähen. Durch diese Selbstverstümmelung wollte er auf seine aussichtslose Situation aufmerksam machen.(APA)

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