Hohn und Spott für Deneuves Buch

25. April 2004, 16:00
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Kritiker zerreißen Aufzeichnungen in Tagebuchform: "Neben ihr erscheint Marylin Monroe wie eine Intellektuelle"

Paris - Die große Dame des französischen Films, Catherine Deneuve (60), empfindet bei Dreharbeiten häufig Einsamkeit. "Besonders belastend ist die Einsamkeit am Abend, wenn man im Ausland dreht und in sein Hotelzimmer zurückkehrt", schreibt Deneuve in ihrem neuen Buch "A l'ombre de moi-meme" (In meinem eigenen Schatten), wie die Sonntagszeitung "Le Journal du Dimanche" berichtet.

"Erster Fehltritt" der Filmdiva

Die Aufzeichnungen in Tagebuchform haben allerdings bereits Hohn und Spott von Kritikern provoziert. Dies sei ein "erster Fehltritt" der Diva, die die Geschichte des französischen Films geprägt habe, schrieb "Le Figaro". Anekdoten über verpasste Flugzeuge, ("Mein Wecker war auf New Yorker Zeit stehen geblieben"), Amerikaner in New York ("seltsame Leute, viele übergewichtig, sogar Jugendliche") und einen verpassten Flug in die Schweiz ("ich hatte mein Flugticket vergessen") hätten lieber ungeschrieben bleiben sollen, meinte der Kritiker. "Neben ihr erscheint Marylin Monroe wie eine Intellektuelle." (APA/dpa)

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    In "A l'ombre de moi-meme" (In meinem eigenen Schatten), hat Deneuve tagebuchartig ihre Erinnerungen niedergeschrieben.

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