Selbstmordanschlag an Grenzübergang

19. April 2004, 12:24

Ein Toter, drei Verletzte - Hamas und Al-Aksa-Brigaden bekennen sich zu Attentat

Gaza - Bei dem Selbstmordanschlag am Grenzübergang Erez zwischen Israel und dem Gazastreifen ist am Samstag ein israelischer Soldat getötet worden. Der Soldat erlag in einem Krankenhaus in Südisrael seinen schweren Verletzungen, die er bei dem Attentat erlitten hatte, wie die Armee mitteilte.

Zwei weitere Soldaten und ein Wachmann wurden demnach verletzt, als ein palästinensischer Selbstmordattentäter einen Sprengsatz an einem Zufahrtsweg zu einem Industriegebiet zündete, in dem tausende Palästinenser arbeiten.

Die radikalislamische Hamas und die der Fatah von Palästinenserpräsident Yasser Arafat nahe stehenden Al-Aksa-Märtyrerbrigaden bekannten sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zu der Tat.

Der 22-jährige Fadi Al Amoudi hatte sich der Industriezone bei Erez genähert und dann den Sprengsatz in der Nähe israelischer Wachmänner gezündet. In dem Industriegebiet arbeiten auch rund 6.000 Palästinenser. Es ist der dritte Selbstmordanschlag am Erez-Übergang in diesem Jahr. Die jetzige Explosion ereignete sich an dem gleichen Ort, an dem sich bereits im Jänner eine Mutter von zwei Kindern in die Luft gesprengt und dabei vier israelische Wachleute getötet hatte. (APA)

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