Wie man sich bettet, so ist man

23. April 2004, 13:00
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Bescheidener "Seestern" oder geselliger "Klotz" - britischer Schlafforscher zieht Parallelen zwischen Körperhaltung und Charakter

Hamburg - Der britische Schlafforscher Chris Idzikowski im Labor 1.000 Menschen beim Schlaf beobachtet und dabei ihre Körperhaltung mit ihrem Charakter verglichen.

41 Prozent, vor allem Frauen, schliefen demnach in der "Fötus-Haltung", heißt es demnach. Menschen, die diese Position bevorzugen, seien demnach oft sensibel, bei der ersten Begegnung eher schüchtern, sonst aber zupackend.

In der so genannten "Klotz-Haltung" - Seitenlage, beide Arme am Körper - fühlten sich 15 Prozent der Probanden wohl. Menschen dieses Typs seien nach den Ergebnissen der Forscher gesellige Typen, die gern mitten im Geschehen stehen und auf Fremde offen zugehen.

Eher zaghaft seien die 13 Prozent der Versuchspersonen, die zum "Sehnsuchtstyp" gehörten. Sie ruhten auf der Seite und hatten beide Arme nach vorn gestreckt. Hätten sich Menschen diesen Typs aber einmal zu einer Entscheidung durchgerungen, so hielten sie daran fest, befanden die Forscher.

Acht Prozent der Versuchspersonen schliefen in Rückenlage mit seitlich angelegten Armen, der Soldaten-Haltung". Diese Menschen sind der Studie zufolge eher reserviert und stellen jedoch an sich und andere hohe Anforderungen.

Wer, wie sieben Prozent der Probanden, gerne bäuchlings in der "Freifall-Position" einschläft und das Kissen umklammert, hat der Studie zufolge eine gesellige und ungestüme Persönlichkeit und ist oft unerwartet dünnhäutig.

In der "Seestern-Haltung" schlummerten fünf Prozent der Versuchsteilnehmer ein: Sie lagen auf dem Rücken und umarmten das Kissen. Diese Menschen sind nach Einschätzung der Forscher gute Zuhörer, bieten andere ihre Hilfe an und stehen nicht gern im Mittelpunkt. (APA/AP)

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