Recruiting im Jahr 2015

17. April 2004, 12:42
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Zwar präsentiert sich Österreichs Arbeitsmarkt im vierten Jahr steigender Arbeitslosigkeit als Jammertal. In exzellenten Unternehmen des Landes mehren sich allerdings Signale, dass hervorragende Mitarbeiter wieder als Kapital statt als Kostenstelle gesehen werden und, dass der bevorstehende demografische Knick ernst genommen wird.

"Arbeitgeber müssen die Vorzüge von Arbeitsplätzen in den Markt hinein verkaufen", vermeldet das deutsche Zukunftsmagazin trendletter unter dem Titel "Rekrutierung: So arbeitet Ihre Personalabteilung 2015".

Wurden Mitarbeiter bisher bedarfsorientiert engagiert, würde in Zukunft permanent rekrutiert, Unternehmen würden ständig auf der Suche nach Spitzenkräften sein. Dahinter steht die Erkenntnis, dass die besten Mitarbeiter Unternehmen weit mehr bringen, als sie kosten.

Als weiteres Indiz für ein unternehmerisches Umdenken darf die Tatsache gewertet werden, dass die Industriellenvereinigung kürzlich das international bewährte Management-Tool "Investors in People" nach Österreich importierte. In diesem Sinne: Frohe Ostern! (DER STANDARD, Printausgabe, 10./11/12.4.4.2004)

Von
Johanna Zugmann
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