Autobiografischer Roman "Esra" bleibt verboten

9. April 2004, 23:01
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Urteil: Buch von Maxim Biller darf auch in entschärfter Fassung nicht erscheinen

München - Maxim Billers stark autobiografisch gefärbter Liebesroman "Esra" darf auch in einer entschärften Fassung nicht erscheinen. Das hat das Oberlandesgericht München am Dienstag entschieden. Hintergrund sind von Billers Ex-Freundin und deren Mutter geltend gemachte Verletzungen ihrer Persönlichkeitsrechte, weil sie weiterhin als Figuren des Romans erkennbar blieben. Der Senat betonte, dass der Roman aber nicht ganz "unrettbar" verloren sei, denn der Autor könne dem Buch noch eine ganz andere Fassung geben. Das Urteil kann beim Bundesgerichtshof angefochten werden. (APA/dpa)
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