Gebäude des niederländischen Wissenschafts­ministeriums mit Hochhauspreis prämiert

9. April 2004, 13:25
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Frankfurt/Main - Der erste Internationale Hochhauspreis geht an das Londoner Architektenbüro Kohn Pedersen Fox für den 144 Meter hohen Hauptsitz des niederländischen Wissenschaftsministeriums in Den Haag. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird künftig alle zwei Jahre vergeben. Er wird von der Stadt Frankfurt ausgelobt, von der DekaBank finanziert und vom Deutschen Architekturmuseum organisiert. Der Preis soll am 11. Juni in der Frankfurter Paulskirche übergeben werden.

Die Jury bewertete Ästhetik und Gestaltung, städtebauliche Einbindung und soziale Qualität, Technik und Wirtschaftlichkeit der Gebäude. Das Siegergebäude "de Hoftoren" überzeugte die Jury wegen seiner "lebhaften und großzügigen Architektur", seiner "Eleganz" und "fließenden Formen". Das Haus sei ein markanter Punkt in der Stadt, ohne unangenehm herauszustechen, sagte der Vorsitzende der Jury, der Stuttgarter Ingenieur Jörg Schlaich, "ein Gebäude, das Repräsentativität verbindet mit einer effizienten Flächennutzung zu angemessenen Kosten."

Drei undotierte "Anerkennungen" gingen an ein eiförmiges Glas-Bürohaus von Norman Foster in London, den festungsartigen "Kyobo Tower" in Seoul von Mario Botta und das Wohnhochhaus "Cove Apartments" von Harry Seidler in Sydney. Es hatten sich 38 Architekten aus 14 Ländern beworben. Die eingereichten Entwürfe und Modelle sind vom 12. Juni bis 11. Juli im Frankfurter Architekturmuseum zu sehen. (APA/dpa)

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