Die Stimmen der "Simpsons" sind verstummt

7. April 2004, 11:15
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Die Sprecher der Cartoon-Figuren streiken für eine Gehaltserhöhung

Los Angeles - Sein "Doh!" kann Homer Simpson bei seiner nächsten Blamage nur denken, nicht sagen, denn die "Simpsons" sind derzeit zum Schweigen verdammt. Die Schauspieler, die Homer, Bart, Marge und ihren Mitstreitern aus der US-Zeichentrickserie ihre Stimmen leihen, streiken für eine stattliche Gehaltserhöhung. Statt wie bisher 125.000 Dollar (mehr als 100.000 Euro) pro Episode wollen die Sprecher nun 360.000 Dollar Gage - das entspräche einer Steigerung um 174 Prozent, wie das Branchenblatt "Daily Variety" berichtet. Bei sechs bis sieben Stunden Aufnahmezeit für eine Folge gehörten die Schauspieler damit zu den bestbezahlten in der Serienbranche.

Die Streikenden untermauern die Forderung mit der Begründung, dass ihre Gehälter lediglich einen Bruchteil der Einnahmen der "Simpsons" darstellten. Diese belaufen sich auf rund eine Milliarde Dollar. Die Produzenten Twentieth Century Fox Television und James Brooks' Gracie Films äußerten sich bislang nicht zu den gestiegenen Gehaltsansprüchen. (APA)

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