Operation "Mountain Storm" gegen Bin Laden verstärkt

2. April 2004, 09:42
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US-Marines zur Beteiligung am Einsatz in Afghanistan eingetroffen

Kabul - Zur Unterstützung der Fahndung nach Osama bin Laden sind die ersten von insgesamt 2.000 zusätzlichen US-Marineinfanteristen in Afghanistan eingetroffen. Das teilte der US-Offizier Bryan Hilferty am Mittwoch in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit, ohne jedoch Angaben zur Zahl der eingetroffenen Elitesoldaten oder ihrem Einsatzort zu machen. Die Marineinfanteristen, die bisher auf dem Helikopter-Träger Wasp im Golf stationiert waren, sollen nach US-Militärangaben bei der Fahndung nach dem Terroristenführer Osama bin Laden sowie weiteren ranghohen El-Kaida- und Taliban-Mitgliedern helfen.

Täglich rund 40 Patrouillen

Sie werden demnach bei der Operation "Mountain Storm" eingesetzt, die am 7. März im Süden, Südosten und Osten Afghanistans gestartet wurde. Nach Angaben Hilfertys machen die an diesem Einsatz beteiligten Soldaten täglich rund 40 Patrouillen. Der Einsatz konzentriert sich auf die Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan. Mit der Stationierung der 2.000 US-Marines in den kommenden Wochen werden insgesamt 15.500 Soldaten der US-geführten Streitkräfte in Afghanistan im Einsatz sein; das ist die höchste Zahl seit dem Angriff im Herbst 2001 zum Sturz der radikalislamischen Taliban.

Wie Hilferty in Kabul weiter mitteilte, wurden am Dienstagabend sechs mutmaßliche Taliban-Kämpfer von den US-geführten Truppen im Zentrum des Landes festgenommen. (APA)

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