S&T rutschte 2003 trotz Umsatzplus in die Verlustzone

4. April 2004, 11:05
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Vorsteuerergebnis drehte von plus 478.000 Euro auf minus 1,78 Millionen Euro - Betriebsergebnis positiv, aber massiv eingebrochen

Der börsenotierte Wiener EDV-Dienstleister S&T System Integration & Technologie Distribution musste 2003 trotz einer Umsatzsteigerung Verluste hinnehmen. Das Ergebnis nach Zinsen und vor Steuern (EGT) drehte von plus 478.000 Euro auf minus 1,78 Millionen Euro ins Negative. Das Betriebsergebnis (EBIT) fiel positiv aus, brach jedoch von 2,6 Millionen Euro auf 232.000 Euro ein, teilte das Unternehmen am Dienstag im Vorfeld der heutigen Bilanzpressekonferenz in Wien mit. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 204,5 Millionen Euro.

Details

Ausschlag gebend für den operativen Gewinnrückgang waren neben höheren Aufwendungen für die Expansion in weitere CEE-Länder die fast gänzliche Abschreibung der türkischen Tochter auf Grund der anhaltenden lokalen Wirtschaftsflaute, so das Unternehmen weiter. Die Nettoverschuldung ist 2003 jedoch von 11,1 Millionen Euro (Ende 2002) auf 5,1 Millionen Euro gesunken.

Prognose

Für 2004 erwartet S&T wegen der 2003 getätigten Restrukturierungemaßnahmen und Firmenwertabschreibungen "selbst bei moderat ansteigendem EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Abwertungen, Anm.) eine signifikante Verbesserung des Netto-Ergebnisses". Durch die ausschließliche CEE-Fokussierung und die auf Services ausgerichtete Strategie sieht sich S&T gut aufgestellt. (APA)

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