Beko-Tochter Beko Kotauczek GmbH schafft Ebit-Turnaround

4. April 2004, 11:04
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Umsatz 2003 wegen schwieriger IT-Situation schwächer

Die Beko Ing. P. Kotauczek GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der börsenotierten Beko Holding AG, hat im vergangenen Geschäftsjahr 2003 den Turnaround geschafft: Der Betriebserfolg (Ebit) verbesserte sich um 6 Mio. Euro von -2,6 Mio. Euro auf +3,4 Mio. Euro. Der Umsatz ging dagegen 13,5 Prozent auf 48 (2002: 55,4) Mio. Euro zurück. Beko begründet diesen Umsatzrückgang in einer Mitteilung von heute, Montag, mit den "schwierigen Markt- und Konjunkturbedingungen in der IT-Branche".

Einen wesentlichen Anteil am Jahresergebnis von +3,1 Mio. Euro hätten hohe Effizienzsteigerung sowie ein ab dem dritten Quartal 2002 eingeleitetes Kostenreduktionsprogramm gehabt, das auch 2003 weitergeführt wurde.

Steigerungen des Geschäftsvolumens

Im Geschäftsfeld Engineering gab es 2003 in allen Dienstleistungsgruppen und Branchen Steigerungen des Geschäftsvolumens. Die Technische Informatik konnte durch Aufträge in den Bereichen Automotive, Verkehrstechnik und Consumer-Electronic ein starkes Wachstum verzeichnen. Einen großen Anteil an der positiven Geschäftsentwicklung hatte im Geschäftsjahr 2003 das Ingenieurbüro Graz mit einer Umsatzsteigerung von 21 Prozent gegenüber 2002. Wie im Jahr davor war die IT-Servicebranche auch 2003 von den Auswirkungen des ungünstigen wirtschaftlichen Umfeldes betroffen. Es kam zu einem Rückgang der Auftragslage, der sich im zweiten Halbjahr verlangsamte.

Das konsequente Kostenmanagement"

Auch im laufenden Jahr 2004 soll "das konsequente Kostenmanagement" weitergeführt werden. Durch die weiter anhaltende Aufwärtsentwicklung im Geschäftsfeld Engineering und die Stabilisierung des Geschäftsfeldes Informatik geht die Geschäftsführung für 2004 von einer guten Umsatz- und Ertragslage aus.

Die börsenotierte Beko Holding AG wird ihr Jahresergebnis 2003 am 26. April 2004 veröffentlichen. (APA)

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