Sampaio: Fischer trug zum Sanktionsende bei

4. April 2004, 13:07
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Habe Lösungsmöglichkeiten vorgelegt, die "wirklicher Beginn eines Prozesses waren, der harte Haltung in EU gegenüber Österreich beenden sollte"

Wien - Portugals Staatspräsident Jorge Sampaio nimmt im am Montag, erscheinenden "profil" zu dem - von der ÖVP im Wahlkampf immer wieder angegriffenen - Einsatz von SPÖ-Präsidentschaftskandidat Heinz Fischer für die Aufhebung der EU-Sanktionen im Jahr 2000 Stellung. Fischer habe damals in Lissabon Lösungsmöglichkeiten "für die volle Normalisierung der Beziehungen unter den EU-Mitgliedern" vorgelegt. "Ich denke, dass dies der wirkliche Beginn eines Prozesses war, der die harte Haltung in der EU gegenüber Österreich beenden sollte".

Krenkel: Fischer habe für international "für eine Verschärfung der Sanktionen geworben"

Florian Krenkel, Wahlkampfleiter von Benita Ferrero-Waldner, sieht das freilich anders: "Während Ferrero-Waldner unermüdlich für Österreich gekämpft hat, hat Fischer in der Sozialistischen international für eine Verschärfung der Sanktionen geworben", so Krenkel im "profil". (APA)

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