Alpine-Eigentümer dementieren Verkaufspläne

7. April 2004, 14:03
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Die Familie Pappas, Mehrheitseigentümerin der Salzburger Baufirma Alpine, will weiterhin Verantwortung tragen

Salzburg - In der Schmiergeld-Affäre um das neue Stadion in München hat am Mittwoch die Salzburger Familie Pappas Gerüchte und Spekulationen vehement zurückgewiesen, denen zu Folge daran gedacht sei, das Bauunternehmen Alpine zu veräußern.

"Bei Meldungen dieser Art handelt es sich um Zeitungsenten, die aus dem Reich der Fantasie stammen und denen jeder Realitätsgehalt fehlt", teilte Pappas in einer Aussendung mit.

Man denke nicht an den Verkauf der Alpine. Die Familie Pappas als Mehrheitseigentümerin des Bauunternehmens sieht sich auch in weiterer Zukunft in der Verantwortung für das Unternehmen und die 8.500 Mitarbeiter der Alpine.

Die Alpine befinde sich auf Partnersuche, hatte es etwa im "Standard" geheißen. Als möglicher Käufer ins Gespräch gebracht wurde etwa die der Bank Austria-Creditanstalt (BA-CA) nahestehende B&C-Stiftung, die indirekt Kernaktionär des Baukonzerns Porr ist.

Der Geschäftsführer der zur Stiftung gehörenden Holding hatte in einem Interview auf eine diesbezügliche Frage geantwortet: "Ob die Stiftung Gespräche führt, weiß ich nicht, wir führen keine Verhandlungen." (APA)

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