Oberösterreichischer Spiele-Entwickler "JoWooD" plant Börsegang für 2. Quartal

31. Jänner 2000, 12:00

Der Hersteller von "Der IndustrieGigant" ist international erfolgreich - im März folgt "Der VerkehrsGigant"

Linz - "JoWooD", ein auf die Entwicklung von Computerspielen spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Ebensee (Bez. Gmunden) in Oberösterreich, plant für das zweite Quartal 2000 den Gang an den Neuen Markt der Frankfurter Börse. Dies teilte das Unternehmen am Montag in einer Presseaussendung mit. Der geplante Kapitalzufluß soll die Expansion des Unternehmens vorantreiben. Ein Schwerpunkt sei unter anderem der Einstieg in das Spiele-Onlinegeschäft. Für darüber hinaus gehende Auskünfte, beispielsweise Geschäftszahlen, war Montag vormittag in der Firma kein Zuständiger erreichbar.

Die Entscheidung "JoWooD" auf den Kapitalmarkt zu führen, sei die logische Konsequenz des hervorragenden Unternehmenserfolgs der letzten Jahre und der ausgezeichneten Zukunftsperspektiven, so Geschäftsführer Andreas Tobler in der Presseaussendung. Durch den Gang an die Börse werde das Unternehmen weitere Wachstumsmöglichkeiten ausnützen. Schwerpunkte sollen unter anderem die Verstärkung der internen Entwicklungsabteilungen und der Ausbau der internationalen Marketing- und Vertriebsaktivitäten sein.

JoWooD, 1995 gegründet, spezialisierte sich nach eigenen Angaben auf die Entwicklung gewaltfreier, qualitativ und technologisch führender Computerspiele, die mittlerweile in den USA und Kanada, Asien sowie in allen Ländern Europas gespielt werden. Den Grundstein für den bisherigen Erfolg legte das Spiel "Der IndustrieGigant" mit über 750.000 verkauften Exemplaren. Im März wird die neu entwickelte Wirtschafts-Simulation "Der VerkehrsGigant" weltweit veröffentlicht. Mit ihren neuen Produkten will JoWooD im Mai auf der "Electronic Entertainment Expo 2000" in Los Angeles punkten. (APA)

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