BA-CA-Aktie auf Rekordhoch

27. Jänner 2004, 12:44
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Ostholding-Pläne und Chef-Wechsel sorgen für Anstieg - Seit Börsenwiedereinführung bereits gut 61 Prozent zugelegt

Wien - Zeitgleich mit dem heute vollzogenen Chef-Wechsel in der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) ist die Aktie der Wiener HypoVereinsbank-Tochter am Montag auf ein Rekordhoch gesprungen: Mit 47,65 Euro markierte der im ATX-Titel im Verlauf ein neues Alltime-High und damit den höchsten Stand seit Wiedereinführung an der Börse im Juni 2003.

Der heutige Schlusskurs von 46,81 Euro - gehandelt wurden insgesamt 245.782 Stück in Doppelzählung - lag um 3,79 Prozent höher. Seit ihrer Börsennotiz vor gut 6 Monaten hat die BA-CA-Aktie, die damals zu 29 Euro ausgegeben worden war, mehr als 61 Prozent zugelegt. In Wien ist die BA-CA zur Zeit mit einem Börsenwert von fast 7 Mrd. Euro der am stärksten kapitalisierte Titel, vor der Erste Bank und der Telekom Austria.

Osteuropa-Holding zieht

Händlern zufolge profitierte die Aktie heute von jüngsten Medienberichten, wonach HVB-Konzernchef Dieter Rampl Pläne wälzt, für die BA-CA zusammen mit einer Partnerbank eine Osteuropa-Holding zu zimmern.

BA-CA-Aufsichtsratsboss Gerhard Randa bezeichnete Rampls Überlegungen heute als "interessant und begrüßenswert". Wenn sich eine Möglichkeit ergebe, so etwas mit einem großen Partner, der ebenfalls Interesse in Zentral- und Osteuropa habe, gegebenenfalls gemeinsam zu machen, "werden wir das sicher prüfen", so Randa. Aus Sicht der HVB Group würde man dies laut Randa, "wenn so etwas überhaupt kommt", aber nur dann machen, wenn es es für die HVB eine Vollkonsolidierung, also einen beherrschenden Einfluss gibt. (APA)

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