"Jede Frau muss selbst entscheiden dürfen"

21. Jänner 2004, 19:26
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Sozialistische Jugend OÖ fordert Abbau von Hürden gegenüber Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden

Anlässlich des 30. Jahrestages des Votums über die Einführung der Fristenregelung in Österreich nimmt auch der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Oberösterreich (SJ), Michael Eibl, Stellung: "Abtreibung ist ein hart erkämpftes Frauenrecht und weder Notlösung noch Tötung! Jede Frau muss das Recht haben, selbst zu entscheiden, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen möchte!"

"Ein Verbot von Abtreibungen heißt nicht weniger Abtreibungen, sondern mehr Frauen, die bei Abtreibungen sterben!", so Sabine Schatz, Landessekretärin der Sozialistischen Jugend Oberösterreich, weiter: "Der 30. Jahrestag des Votums über die Einführung der Fristenregelung muss uns auch bewusst machen, dass dieser Tag ein wichtiger Schritt im Kampf für die Selbstbestimmung der Frau ist. Er sollte aber auch mahnend daran erinnern, dass all jene, die die Fristenregelung noch immer in Frage stellen, die Frauenpolitik wieder ins Mittelalter zurück führen wollen!" (red)

Noch immer werden Abtreibungen aufgrund der Fristenregelung nicht in allen Bundesländern durchgeführt. Eibl und Schatz fordern deshalb „einen raschen Abbau der Hürden, die Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, noch immer in den Weg gelegt werden!“

„Aufklärung ist wichtig, die Kirche hat in Beratungsstellen aber nichts verloren!“ kritisieren Eibl und Schatz abschließend die Aussagen des Linzer Diözesanbischofs Aichern.

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